Blog am Wilhelmsgymnasium

Do

20

Jul

2017

Wärmedämmung und umweltfreundliches Bauen

Die achten Klassen haben im Rahmen des Physik Unterrichts bei Frau Brand ein Projekt zum Thema Wärmedämmung realisiert. Der Auftrag lautete: Plant den Bau eines Modell-Hauses, welches von seiner Umgebung möglichst gut thermisch isoliert ist und setzt den Plan in die Tat um. Achte dabei auf umweltfreundliche Bauweise und plane regenerative Energiequellen mit ein. Der Bau soll geeignet dokumentiert werden und die Wahl der Dämmstoffe begründet sein. Die gebauten Häuser werden daraufhin mit einer Wärmebildkamera auf ihre Wärmedämmung hin untersucht.

Es geht los:

Zuerst durften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Architekten schlüpfen und ein Haus entwerfen, das ihren Wünschen und Träumen entspricht. In den Plan des Hausgrundrisses sollten bereits konkrete Ideen zur Umsetzung in die Tat einfließen, wie z.B. die zu verwendenden Dämmstoffe, die Größenverhältnisse des Hauses, die Form des Hauses, etc. Der Plan wurde anschließend von den Zweier-/Dreierteams der Klasse vorgestellt.
Nun ging es in die praktische Phase, diese Umsetzung des Plans war freiwillig und sollte von den Schülern über die Osterferien in ihrer Freizeit zu Hause erledigt werden. Die Schüler führten ihr Projekt zu Hause in Eigenregie freiwillig zu Ende und organisierten sich selbst in Kleingruppen.
Sie recherchierten zunächst die Vor- und Nachteile von verschiedenen isolierenden Stoffen im Internet oder im Physikbuch. Sie entschieden sich für jeweils andere Dämmmaterialien, kauften diese im Baumarkt oder durchforsteten ihren Dachboden. Als Resultat unterschieden sich die Häuser sehr voneinander. Viele Arbeitsgruppen kamen zur Erkenntnis, dass eine Kombination verschiedener Dämmstoffe die isolierende Wirkung verbessert. Zu diesem Zweck wurden in manchen Fällen auch fachkundige Eltern zu Rate gezogen, die sich u.a. beruflich oder in ihrer Freizeit mit Fragen des modernen Bauens beschäftigen. Der eine oder andere konnte noch Dämmmaterialien vom eigenen Haus auftreiben und erklärte den Klassenkameraden die Funktion und Wirkungsweise des jeweiligen Dämmstoffes.
Bereits nach einer Woche präsentierten die ersten beiden Kleingruppen stolz ihr selbstgebautes Werk - eine Miniaturausgabe ihres Traumhauses, das den aktuellen Standards modernen Bauens gerecht werden würde.
Die Schülerinnen und Schüler engagierten sich nun über einen Zeitraum von vier Wochen für ihr Physikprojekt. Während des Arbeitens reifte in den Schülern das Bewusstsein für nachhaltiges Bauen. Neben der Verwendung von idealen Baustoffen, trainierten die Schüler auch ihre haptischen Fähigkeiten und hatten Spaß am Fach Physik. Immer wieder wurden die Bastler vor neue Herausforderungen gestellt, denn das Arbeiten mit Holz, Styropor, Glas, Plastik, Stroh, Kirschkernen, Alufolie, Watte, etc. gehört nicht zum täglichen Curriculum in der Schule. Das praktische Arbeiten bereitete ihnen viel Freude und bald sahen sie, so berichteten die Schüler, große Fortschritte im Bereich des handwerklichen Arbeitens. Zwei Gruppen, die vor allem mit Styropor arbeiteten, fanden heraus, dass man Styropor nicht oder sehr schlecht schneiden kann, also bauten sie mit Hilfe einer Vaters eine Styroporschneidemaschine. Ein stromdurchflossener Draht erhitzt sich und schmilzt das Styropor. Den Draht kann man dann beliebig durch das Material ziehen. Auch half so mancher Vater beim Bohren eines Lochs oder zeigte den Schülern, wie man Holz schneidet oder schleift. Die Schülerinnen und Schüler nahmen diesen Rat gerne an und führten die Arbeiten aber selbstständig durch. Im Unterricht wurde auf jedes einzelne Haus genauer eingegangen, die Klassenkameraden konnten mithilfe einer Dokumentenkamera in das Hausinnere schauen und den Bauvorgang rekonstruieren. Der Bau wurde von den Schülern geeignet dokumentiert, sie machten während des Baus einige Fotos oder Videos, die sie dann mit Kommentar in eine Power Point Präsentation einbauten. Die Präsentationen spannen den Bogen von einem ersten Entwurf des Hauses bis hin zur Fertigstellung. Es wird sowohl die Wahl der Materialien begründet, als auch die schrittweise Entstehung des Energiesparhauses. Die Schülerinnen und Schüler lernten während dieser Präsentationsphase von den anderen und erkannten, dass es viele Möglichkeiten gibt, einen Beitrag zum Umweltschutz im Bereich des Gebäudebaus zu leisten. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und so waren ausschließlich hervorragende Arbeiten das Resultat!
Die Evaluation des Projekts war der Lehrkraft ebenso ein Anliegen. Deshalb wurde mithilfe des Fachbetreuers und des Direktorats bei der Hanne-Enard-Stifung eine Wärmebildkamera organisiert. Diese kann an ein iPad angeschlossen werden und zur Vorführung verwendet werden. Wir wollten nun wissen, wo die Schwachstellen der jeweiligen Häuser sind, also an welchen Stellen das Haus nicht gut isoliert. Deshalb stellten wir Behältnisse mit heißem Wasser in das jeweilige Haus, warteten circa zehn Minuten und betrachteten das Energiesparhaus nun mit der Wärmebildkamera. Auf dem Bild sind nun deutlich Farbunterschiede zu erkennen. Die wärmeren Gebiete (z.B. Fenster, schlecht isoliertes Dach, Türöffnungen, …) schimmerten gelb oder orange auf dem Bildschirm. Gut isolierte Gebiete blieben blau oder grün. In den Abbildungen sieht man zweimal dasselbe Haus, einmal kurz nach der Fertigstellung in der Werkstatt, auf dem zweiten Bild mit einem heißen Gegenstand im Innern des Hauses
Mit unserem Umweltschutzprojekt zum Thema klimafreundliches Bauen erreichten wir viele Leute, denn wir stellten es der ganzen Schule an den Projekttagen vor.
Nicht zu unterschätzen ist die eigene Erfahrung der Schülerinnen und Schüler. Zu den theoretischen Überlegungen und Rechnungen im Physikunterricht kam nun noch der haptische Zugang und die Recherche bzw. das eigene Streben den Dämmstoff ausfindig zu machen, der am besten isoliert. Das Lernen mit Kopf, Herz und Hand bleibt den Lernenden am besten in Erinnerung und trägt die Schülerinnen und Schüler in Zukunft und in ihrem Erwachsenenleben weiter im Bestreben die Umwelt zu schützen und den Klimawandel zu stoppen. Vielleicht suchen unsere jungen Menschen auch zukünftig Wege zum Schutz des Klimas und engagieren sich für die Realisierung neuer Initiativen zum Erhalt unserer Erde.

M. Brand

Do

20

Jul

2017

Bühnenentwürfe

Die Klasse 6b arbeitet derzeit an originellen Bühnenentwürfen zum Thema Schlaraffenland.

Mo

26

Jun

2017

"Nackter Mann - nacktes Pferd"

 

Diese Beschreibung wurde von den Schüler/innen des Museumsabo für die Skulptur "Wunden der Erinnerung" auf die Frage des Kunsthistorikers Alesander Langkals gegeben, was denn zu sehen sei. In gut eineinhalb Stunden führte er rund um die Alte Pinakothek und diskutierte mit den Kindern die Skulpturen im öffentlichen Raum. Durch Zufall stieß die Gruppe in die Aufbauarbeiten des urbanen Kunstwerks "Parasympathicus - urbane Ruhe und Unruhe" und die Kuratorin Katharina Keller stellte persönlich das Kunstwerk "Para-Pagode" von Alexandra Hendrikoff vor. Die Führung an diesem heissen Tag endete passend am Brunnen der Neuen Pinakothek beim Werk "Kontinente" von Georg Brenninger.
 
M. Pfeiffer

So

28

Mai

2017

Betreten verboten - noch!

Ende April durfte eine Delegation der Schule den Baufortschritt des Schulgebäudes an der Thierschstraße begutachten. Die großen Maurerarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und es wird mit Hochdruck am Innenausbau gearbeitet. Die neu entstandene Turnhalle unter dem Pausenhof und der darüberliegende Pausen-Pavillon, die neue Aula (im ehemaligen Fahrradkeller) sowie die neu entstandenden Fachräume von Biologie, Chemie und Physik (ehemalige Turnhalle im EG) und die neu entstandenen Kunst- und Musikräume wurden besichtigt. Die Arbeiten liegen alle im oder sogar leicht vor Plan. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass der Unterricht am 11.09.2018 plangemäß im neuen alten Gebäude wieder aufgenommen wird.

 

M Pfeiffer

So

28

Mai

2017

Museales Kleinod: die Sammlung Götz

Am 11. Mai ging es mit dem Museumsabo in ein museales Kleinod: die Sammlung Götz. In einer einstündigen Führung im kleinen Museumsgebäude, ein Frühwerk der Architekten Herzog & de Meuron, sahen wir die Ausstellung Farb/Raum/Körper mit Werken von Graubner, Knoebel, Palermo und Ruthenbeck. Im sehr bunten Kellergeschoss bestaunten wir die Großrauminstallation von Gerwald Rockenschaub. Dann raus in den Garten, in dem mehrere Skulpturen zu finden sind. Der Kunsthistoriker und Skulpturenexperte Alexander Langkals brachte im Dialog ausgewählte Skulpturen nahe: ein sitzendes Pärchen aus Gips, die Stahlplastik "Afrikaner" von Baselitz, die wie aus Holz gemacht aussah und die "Liegende Frau #12" aus Stahl.

Mi

24

Mai

2017

Der Kugelschwarm entsteht

In den letzten Tagen und Wochen haben viele fleißige Kinder und auch ein paar Lehrer und Eltern Kugeln aus Modelliermasse geformt und mit Raspeln, Feilen und Sandpapier glatt poliert. Die Künstlerin Gabriele Obermaier hat den Wettbewerb für Kunst am Bau im Rahmen der Generalinstandsetzung und Erweiterung des Wilhelmsgymnasium an der Thierschstraße gewonnen. In enger Zusammenarbeit mit den Kunstlehrern und natürliche mit den Kindern entsteht gerade das Kunstwerk "Kugelschwarm": 111 Kugeln werden individuell bezogen auf Größe und Form geformt, in Messing gegossen und später an unterschiedlichen Orten im Schulgebäude platziert. Zu späterem Zeitpunkt wird es dazu noch ausführliche Informationen geben.
 
M. Pfeiffer, G. Illiaki-Stark

Do

04

Mai

2017

Kinematographie #23

Fr

28

Apr

2017

Video vom Tag der offenen Tür

Mi

26

Apr

2017

Frühstudenten beenden erfolgreich das erste Semester

Ruben P. und Anton B., beide Q 11, haben ihr erstes Semester im Rahmen des Frühstudiums Informatik an der TU München erfolgreich abgeschlossen. Jeder von ihnen hat zwei Scheine erworben, die bei einem späteren Studium angerechnet werden. Zu dieser beeindruckenden Leistung gratulieren wir sehr herzlich und wünschen viel Erfolg für das in Kürze beginnende zweite Semester.

Dr. Alexandra Pfeiffer, Beauftragte für Begabtenförderung

Mo

24

Apr

2017

Alina K. in die Schreibwerkstatt am Literaturhaus aufgenommen

Alina K. (10b) ist aufgrund eines selbst verfassten Textes für die im April beginnende "Schreibwerkstatt für Gymnasien" am Literaturhaus München ausgewählt worden.

Zu diesem neuen Erfolg in ihrer Karriere als junge Autorin gratulieren wir sehr herzlich!

 

 

Dr. Alexandra Pfeiffer, Leiterin des Wahlunterrichts "Kreatives Schreiben"

Mi

29

Mär

2017

Kinematographie #22

Mi

29

Mär

2017

Stunde Null in der Kunst

Am 9. März 2017 führte die Kunsthistorikerin Daniela Thiel das Museumsabo durch die Ausstellung "Postwar" im Haus der Kunst. Die gezeigten Bilder stammten alle aus den zwei Jahrzehnten nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und waren geprägt von den Kriegsereignissen, insbesondere von den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki - aber auch von den großen entstehenden weltpolitischen Systemen, Ost und West. Von den sehr vielen Werken unterschiedlichster Künstler haben wir nur wenige ausgesucht und dabei diese Themen diskutiert.

 

M Pfeiffer

Mi

29

Mär

2017

Arbeitskreis Rusalya

 

Im Sommer 2016 haben wir im Rahmen der Projekttage nach einer Spendenaktion in der Fußgängerzone in München den AK ,Rusalya‘ ins Leben gerufen. 

Unser AK ist eine Partnerschaft mit der „Association Rusalya“ eingegangen, die eine Schule für Kunst und Handwerk im kleinen bulgarischen Ort Rusalya gegründet und eine alternative Wohn-und Lernumgebung für Kinder aus stark sozial benachteiligten Familien geschaffen hat.

Wir glauben daran, dass den bulgarischen Kindern jetzt die Möglichkeit gegeben werden muss, mit Liebe und Bildung verantwortungsvoll heranzuwachsen, um später als Erwachsene ein Vorbild für die nächste Generation zu sei. Statt auf der Suche nach Geld, Arbeit und besseren Lebensumständen durch die Welt zu wandern, können sie zum Aufbau ihres eigenen Landes beitragen und so einen kleinen Beitrag leisten, unser Europa ein wenig stabiler zu machen.

Da die bulgarische Schule eine private Organisation ist und hauptsächlich von Spenden lebt, unterstützen wir in unserem AK das Projekt in Form von Spendenaktionen an allen schulischen Veranstaltungen und an den Projekttagen.

Unsere neuste Aktion war der Besuch der Stiftungstage in der BMW-Welt am Samstag den 25.02.17 um Kooperationen zu knüpfen und Partner zur Unterstützung der Schule zu finden.

P.S.:
Heute hat uns die Nachricht erreicht, dass derzeit 25 Schüler von 1. bis 4. Klasse einen festen Internatsplatz an der Schule haben. 

Wir freuen uns über jede Spende oder jeden Tipp, wie wir unser Projekt weiter bringen können.

 

Emilia K. 9b

Di

28

Mär

2017

Theaterkritik – Hexenjagd

Am 16.01. besuchte das Theaterabo das Theaterstück „Hexenjagd“ von Arthur Miller. Dies spielt in der amerikanischen – streng puritanischen – Kleinstadt Salem. Hier entdeckt der Geistliche Parris eines Nachts eine Gruppe junger Mädchen bei verbotenen Tänzen im Wald. Kurz darauf erkranken mehrere der Mädchen und in der gläubigen Stadt kursieren schon bald Gerüchte – die Hexerei betreffend. Also wird Pastor Hale als erfahrener Exorzist der Region gerufen und die Vermutungen werden war: In Salem geht der Teufel um! Abigail Williams, die Anführerin der Mädchen, beschuldigt Tituba, eine ihrer Freundinnen, sie verleitet zu haben. Tituba jedoch gibt an, vom Teufel gelenkt worden zu sein. Damit beginnt eine Reihe von Anschuldigungen und alte Feindschaften kommen zum Vorschein. Letztendlich wird ein Gericht einberufen, um gegen das Böse vorzugehen, zahlreiche Bürger sind schnell festgenommen. Keiner ist mehr vor dem Galgen sicher, auch Elisabeth Proctor, die von Abigail angeklagt wird, nicht. Ihr Mann John hatte ein Verhältnis mit Abigail, die ihn noch liebt. Er sieht als einziger keinen Teufel in der Stadt oder Hexerei, sondern nur Abigails Rache, seine Frau Elisabeth an den Galgen zu bringen. Salem gerät in große Aufruhr und bei den Festnahmen geht es einzig um Rache. Am Ende flieht Abigail mit einer Freundin und überlässt John Proctor und seiner Frau ihrem Schicksal.
Inszeniert wurde die „Hexenjagd“ von Tina Lanik, die sich bei den Texten ganz an Arthur Millers Skript hielt. Durch das einfache Bühnenbild kommen die Emotionen und die Spannung perfekt an. Hier kreierte Stefan Hagenleiter einen schäbig wirkenden Raum mit transparenten Wänden und rustikalem Mobiliar, der viele Schauplätze schnell erahnen lassen kann. Die Atmosphäre wirkt dunkel und geheimnisvoll. Auch der Szenenwechsel erfolgt schauerlich, denn Polly Lapkovskaja, ganz in schwarz gekleidet, steht das ganze Stück über im hinteren Teil des Raums und gibt die Live-Musik, sehr schaurige Sänge, von sich. Sobald das Licht erlischt, beginnt sie zu singen und schafft so ebenfalls eine unheimliche Atmosphäre. Insgesamt konnte das Stück einen durchaus in den Bann ziehen, wenngleich es doch sehr textgetreu und konventionell inszeniert war, sodass  es wenig Interpretationsspielraum freiließ. Ein moderneres Spiel mit der Angst wäre vielleicht reizvoll gewesen, das Stück selbst ließe das in jedem Fall zu…

 

Schüler aus der 10. Klasse

So

26

Mär

2017

Literatur & Musik: 500 Jahre Reformation

Der erste der Abende in der Reihe „Literatur & Musik: 500 Jahre Reformation“ fand guten Zuspruch und nach allem, was zu hören war, auch Gefallen. Am 21. März lasen Schüler der Klassen 6b und 10c um 19.00 Uhr im Festsaal der Musikschule Bogenhausen Texte aus Martin Luthers Übersetzung des Neuen Testaments in der Ausgabe von 1545 sowie seine Vorrede zum Septembertestament von 1522. Dazu gab es historische und theologische Erläuterungen. Schüler aus 10b und der Oberstufe gestalteten zusammen mit Lehrkräften den Abend musikalisch: Cembalomusik von Couperin, Scarlatti, Händel und Bach, dazu eine Alt-Arie von Bach.

Die Reihe wird fortgesetzt. Eventuell gibt es einen weiteren Abend im Sommer, in jedem Falle folgt ein Abend zu Melanchthon im Herbst.

 

 

mg

Di

14

Mär

2017

Ruhrgebietslandschaften - Schwarz Weiß

 

Am 9. Februar 2017 besuchte das Museumsabo wieder einmal die Pinakothek der Moderne. Maximilian Westphal zeigte die Schwarz-Weiß Bilder des Photographen Albert Renger-Patzsch. Eine Serie von Landschaften im Ruhrgebiet, zwar immer menschenleer, aber doch immer die Spuren des Menschen in der Landschaft: Häuser, Straßen, Zechen, Fördertürme, Kraftwerke, Brücken. In den Bildern wirkt die Symbiose von Mensch (=Industrie) und Natur harmonisch und fast schon romantisch. Jeder durfte dann zum Ende der Führung ein Foto seiner Wahl mit Bleistift skizzieren, um so auch die wesentlichen Formen und Linien der Bildgestaltung zu erfassen.

 

 

Matthias Pfeiffer

Fr

10

Mär

2017

Berlinfahrt Klasse 10b

©Patrick Sarzio, 2017, All rights reserved

Führungen wurden gebucht, Programmpunkte umhergeschoben, nach einem Hotel gesucht – Am 17. Februar war es dann so weit und es ging ab mit dem Bus nach Berlin. Die Zeugnisse wurden im Bus ausgeteilt, denn Zeit war ja genug vorhanden bei den sieben Stunden Fahrt, die jedoch schneller vorübergingen als gedacht. Doch nicht nur die Busfahrt, sondern auch die folgenden vier Tage flogen vorüber: Die Besichtigung der Gedenkstätte an der Niederkirchner Straße, der Siegessäule, der East Side Gallery, des Dorotheenstädtischen Friedhofs und des Brandenburger Tors, der Besuch des Bundestags im Reichstag und des Kabaretts Deutschland für alle, Führungen in der Nationalgalerie sowie der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Stadtrundfahrten mit dem Bus und vieles mehr. Dabei blieb aber natürlich auch noch genug Zeit für die eigenen Interessen und um selbstständig loszuziehen. Alles in allem waren es sehr schöne fünf Tage, auch wenn die Wahl der Jahreszeit noch weiterer Überlegungen bedarf. Ein großes Dankeschön also an Felicitas Klaus für die Ausarbeitung des Programms sowie an Herrn Maier-Fuchs und Frau Fuchs für die großartige Unterstützung und Begleitung.

 

Alina Kordick, 10b

Mi

08

Mär

2017

Kinematographie #21

Di

28

Feb

2017

3. Platz für Jasmin C. beim Regionalentscheid von "Jugend debattiert"

Am Heinrich-Heine-Gymnasium wurde am 23. Februar der Münchner Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ durchgeführt. In einem Feld von 20 Teilnehmern traten dabei als Vertreter des Wilhelmsgymnasiums Otto S. und Jasmin C., beide Klasse 9b, an; sie hatten den Schulentscheid unserer Schule vor einigen Wochen für sich entscheiden können.

Jasmin überzeugte in ihren beiden Halbfinaldebatten so sehr, dass sie sich für das Finale der besten vier Debattantinnen und Debattanten qualifizieren konnte. Mit dem 3. Platz, den sie in der Finalrunde dann belegte, verpasste sie die Qualifikation zum Landesentscheid nur ganz knapp.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Erfolg!

 

mg

Sa

04

Feb

2017

Jugend debattiert

2. Februar 2017: Beim Schulentscheid des an unserer Schule für die 9. Klassen durchgeführten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ setzten sich als Jahrgangsstufenbeste Otto S. und Jasmin C. (beide 9b) durch.

Aus zwei Halbfinaldebatten zum Thema „Sollen an unserer Schule Schultiere gehalten werden?“ (Debatte 1: Katharina B. (9a), Philipp C. (9c), Jasmin C. (9b), Sabrina E. (9c); Debatte 2: Otto S. (9b), Konstantin H. (9c), Theresia P. (9a), Johannes S. (9b)) wurden die vier Finalisten ermittelt. Neben den späteren Siegern Otto und Jasmin waren das Katharina und Sabrina. Die Finaldebatte behandelte das Thema: „Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?“

Die beiden Schulsieger begleiten unsere besten Wünsche zum Regionalentscheid von „Jugend debattiert“, der am 23. Februar 2017 ab 14.00 Uhr am Münchner Heinrich-Heine-Gymnasium durchgeführt wird. Otto und Jasmin werden dort das Wilhelmsgymnasium vertreten.

 

mg

Mo

30

Jan

2017

Kinematographie #20

Mo

23

Jan

2017

Nach dem Ende des 20. Jahrhunderts in die Doppelgarage

“Nach dem Ende des 20. Jahrhunderts” von Joseph Beuys war das erste Werk, das der Kunsthistoriker Uli Ball in der Pinakothek der Moderne am 17.01.2017 im Rahmen des Museumsabo zeigte. Nach dem Basaltstein-Ensembel ging es zu weiteren Naturprodukten: das Kiefernpollen-Quadrat von Wolfgang Laib. Dann kamen eher industrielle Materialien zum Einsatz: 500 Schokoladen-Alufolie-Skulpturen von Roman Ondák. In der “Doppelgarage” von Thomas Hirschhorn und in Pipilotti Rists “Himalaya Goldsteins Stube” gab es unheimlich viel zu entdecken, lesen, nachdenken, fühlen,…

 

Museumsabo - M. Pfeiffer

Do

15

Dez

2016

Ach, wie romantisch!

Am 7.12.16 besuchte das Museumsabo geführt von Maximilian Westphal die Schackgalerie. Alle Schüler/innen waren zum ersten mal in diesem Haus und konnten die romantischen Werke von Kirchner, Böcklin, Feuerbach und Lenbach kennenlernen.

 

Matthias Pfeiffer, Elternbeirat

Sa

10

Dez

2016

Vorlesekünstler, zweiter Teil

8. Dezember: Alexander (6b) hat das Rennen gemacht: Beim Schulentscheid im “Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels” für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 fand die Jury ihn noch ein wenig besser als seine Mitklassenbesten Helena (6a) und Elise (6c).

Allen dreien vielen Dank fürs Mitmachen und einen herzlichen Glückwunsch besonders an Alexander, aber natürlich auch an Elise und Helena.

mg, Fachbetreuer Deutsch

Do

08

Dez

2016

Vorlesekünstler!

Im Rahmen des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des deutschen Buchhandels haben unsere 6. Klassen während der vergangenen Wochen ihre jeweiligen Klassensieger, -siegerinnen gekürt:

 

Helena (6a), Alexander (6b) und Elise (6c)

 

Den drei Klassenbesten einen ganz herzlichen Glückwunsch!

 

Am 8.12. werden Helena, Alexander und Elise vor dem Publikum ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Jgst. 6 und einer Jury einen von ihnen selbst ausgewählten und vorbereiteten, aber auch einen ihnen unbekannten Text lesen. Die Jury wird dann vor der wahrscheinlich nicht einfachen Aufgabe stehen, die Schulsiegerin, den Schulsieger zu bestimmen.

 

mg, Fachbetreuer Deutsch

Mo

28

Nov

2016

Die Odyssee in 80 Minuten

 … das war in der Volksbühne  ein sehr gelungenes Theaterstück mit den Best-of Szenen von Homer. Nach dem Prooemium in Altgriechisch gab es Dialogpassagen in Hexametern, Botenberichte und erzählten Text, der die zahlreichen Kürzungen verstehen half.
Neben Odysseus traten vier seiner Gefährten auf, die alle anderen Rollen übernahmen – nach dem Beginn bei den Kikonen ging es weiter zu Polyphem, der durch eine Videoinstallation durchaus gruselig-echt erschien, über Kirke dann zu Skylla und Charybdis und schließlich an den Hof von Ithaka. Götter kommen in der Aufführung keine vor.
Das Bühnenbild war karg: Nur mit Eisenstangen, die mal als Ruder oder Segelrah, zum Blenden und zum Kämpfen genutzt werden sowie Plastikfolie und viel Nebel gelang es, die unterschiedlichen Stationen darzustellen. Dazu triebt eine fetzige Musik Odysseus und seine Gefährten mal in den Rausch, in den Kampf oder in die Arme von Skylla.
Die Aufführung hat mir sehr gut gefallen, da sie voller Überraschungen, witzig und sehr unterhaltsam war. Es gelang außerdem sehr gut, eine Aktualität des Stoffes herzustellen: Odysseus ist kein edler, listiger Held, sondern ein skrupelloser Anführer, der nach eigenen Regeln lebt und immer Entschuldigungen für sein Handeln findet. Erst am Ende des Stückes, nach dem Besuch bei den Schatten in der Unterwelt und als er allein in Ithaka ankommt, besinnt sich Odysseus: „Wir haben Troja nie besiegt, sondern Troja uns. Wir bekämpften Trojas Schrecken und waren selber doch der Ursprung vieler neuer. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen?“
Das Geschehen auf der Bühne hätte meiner Ansicht gereicht, um zu zeigen wie aktuell der Stoff der Odyssee ist – die neben der Bühne auf den Seitenwänden erscheinenden Landkarten und Videos zu kriegerischen Konflikten seit dem trojanischen Krieg lenkten eher ab und waren meiner Ansicht nach unnötig.

Donata Gocke, 9a

Mo

28

Nov

2016

Rezension „König Ödipus“

“Ich möchte wissen, wer meine Eltern sind, und seien Abschaum sie!”

Der Zuschauer sieht durch eine Glasfassade in einen schlichten Warteraum – einzige Ausstattung: ein stehender Aschenbecher – und hört durch Lautsprecher die Reden aus dem dahinter liegenden Konferenzraum oder die Gespräche der Anzugträger, die sich im Warteraum bei einer Zigarette die Beine austreten. Die Geschichte selber ist schnell erzählt: In Theben wütet eine schlimme Pestwelle, die laut dem Orakel von Delphi nur dadurch beendet werden kann, dass der Mörder von Thebens früheren König Laios, Vorgänger von König Ödipus, gefasst und getötet bzw. ins Exil gebracht wird. Nach und nach treten nun verschiedene Personen wie der blinde Seher Teiresias, Ödipus` Ehefrau Iokaste oder ein Herold aus Korinth auf, die Stück für Stück die Wahrheit über Ödipus` wahres Ich enthüllen: Er habe seinen Vater Laios umgebracht und mit seiner Mutter Iokaste geschlafen. Als Ödipus dies erkannt hat, sticht er sich die Augen aus und Iokaste erdolcht sich. Soweit zur Handlung, nun zur Kritik: Die Inszenierung des Residenztheater wurde grundsätzlich gut in unsere Zeit gesetzt, ist aber – vielleicht auch gerade dadurch – ein bisschen „schlicht“ geraten, was Ausstattung und Personal angehen: Der Handlungsort ist stets derselbe, jeder trägt dasselbe Kostüm (einen Anzug), und die Stimmung war durchgehend bedrückend: Zuerst war sie sehr von der Entrüstung Ödipus` geprägt, der sehr aufbrausend, aggressiv und dominant erschien – allerdings brillant gespielt. Danach wurde man von seiner überzeugend gespielten Reue mitgerissen, die einen nachdenklich gemacht hat. Alles in allem eine gelungene Inszenierung, die vor allem dank der tollen Schauspieler ein altes Stück modern erscheinen ließ. „Lobe keinen Tag vor dem Abend“, heißt es am Ende des Theaterstücks. Armer blinder sehender Ödipus.

Schüler aus der 10a

Do

10

Mär

2016

Painting 2.0 - die Fortsetzung

Da wir bei der Museumsabo-Führung “Painting 2.0” am 21. Januar bei weitem nicht alle Bilder und Werke sahen und da es bei der Führung so viel Diskussionen gab, wurde einfach ein Fortsetzungstermin organisiert. Am 8. März haben wir noch mehr - aber immer noch nicht alle Werke - gesehen. Heute war der Schwerpunkt die Kommunikation im Medienzeitalter. Wunderbar.

 

Matthias Pfeiffer, Elternbeirat

 

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