Biologie

Natura est optima dux bene vivendi. - Die Natur ist die beste Führerin für ein gutes Leben.

Cicero, De Amicitia

Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Lebens, seiner Entwicklung, seinen vielfältigen Er­scheinungsformen und seinem Potenzial trägt nicht nur zur Welterschließung bei, sondern prägt auch das Selbstverständnis des Menschen als Teil der Natur, der diese gleichzeitig für sich nutzbar zu ma­chen und gestaltend in sie einzugreifen vermag. Aus der Einsicht in die Komplexität biologischer Zu­sammenhänge soll die Bereitschaft zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebendigen erwach­sen. Der Biologieunterricht macht mit dem Weg empirischer Erkenntnisgewinnung ebenso vertraut wie mit fächerverbindendem, vernetztem Denken. Eine besondere Bedeutung kommt der Gesundheits- sowie der Familien- und Sexualerziehung zu (Siehe hierzu auch den Bericht zum Projekt "Neue Wege in der Familien- und Sexualerziehung" vom 5./ 6. Mai 2011).


Biologie wird an allen bayerischen Gymnasien in der 5. und 6. Jahrgangsstufe als Teil des Faches Na­tur und Technik unterrichtet (siehe dort), ab der 8. Jahrgangsstufe als eigenständiges Fach. Dabei kom­men wichtige Inhalte aus den Bereichen Evolution, Genetik, Zellbiologie, Ökologie und Physiolo­gie des menschlichen Körpers zur Sprache. Über die rein biologischen Sachverhalte hinaus führen die Kapitel „angewandte Biologie“, „Suchtprävention“ und „Familien- und Sexualerziehung“. In den Jahr­gangsstufen 11 und 12 werden Inhalte aus den Teildisziplinen Stoffwechselphysiologie, Genetik, Neu­robiologie, Ökologie, Evolutionsbiologie, Verhaltensbiologie und Bio- / Gentechnologie unterrichtet.