Franz Kafka: „Ich stehe auf einem wüsten Stück Boden.“ Lesung, Musik, Tanz

An unserem Abend sollen seine Texte nicht theoretischen Überlegungen unterzogen werden, sie sollen zur Sprache und – umfassender – zum Ausdruck kommen: durch eine szenische Rezitation, die von Bewegungselementen durchsetzt ist und immer wieder in Bezug zu Violinmusik von J. S. Bach, E. Bloch und G. Kurtag gesetzt wird.

Über die Bedeutung Franz Kafkas, die enorme Wirkung, die er auf die Entwicklung der Literatur des 20. Jahrhunderts hatte, braucht wohl kein Wort verloren zu werden.

Das „Ensemble Studio Sprechkunst“, das aus Absolventen und Lehrenden der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart besteht, hat für das Kafkajahr 2024 ein Programm erarbeitet, in dem kurze Kafkatexte und Auszüge aus dem „Brief an den Vater“ szenisch vorgetragen werden.

Das enorm beeindruckende Programm kam bisher einmal in München zur Aufführung, zum Abschluss des Kafkajahres im Januar 2025 im Stiftersaal des Sudentendeutschen Hauses, das sich mit einem enorm ambitionierten Programm dem Kafkagedenken gewidmet hatte.

Genaueres zum Programm und zu den Künstlerinnen und Künstlern, die den Abend für uns gestalten, finden Sie hier:

Sehr, sehr herzlich laden wir Sie dazu ein, sich den Texten eines der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter, dieses so eigenwilligen Pragers Franz Kafka auszusetzen, aufmerksam auf sie zu hören, sie in ihrer szenischen Darbietung durch Sprechprofis auf sich wirken zu lassen, immer wieder zu J. S. Bachs, E. Blochs und G. Kurtags Violinmusik in Bezug gesetzt.

Dienstag, 10.3.2026, 19:00 Uhr, Aula.

Eine kurze Anmeldungsmail an wilhelmsgymnasium@muenchen.de erleichtert die Planungsarbeit. Vielen Dank!