Schulgeschichte

Zur Geschichte des Wilhelmsgymnasiums

Das Wilhelmsgymnasium wurde 1559 von Herzog Albrecht V. „nit allein“ als „ain gemaine Kinderschuel“, sondern als „Paedagogium“ gegründet. Nach ihrem vermeintlichen Stifter, Herzog Wilhelm V., erhielt sie 1849 ihren heutigen Namen. Geprägt von der pädagogischen Sensibilität, dem weltoffenen Humanismus und der tiefen Religiosität der Jesuiten, die bis 1773 die Schule leiteten, gingen von dieser Bildungsstätte durch die Jahrhunderte starke literarische (z.B. Zentrum der neulateinischen Literatur: J. Biedermann, J. Balde) und bildungsreformerische (F. W. Thiersch: „Praeceptor Bavariae“) Impulse aus. Von dieser Tradition zeugt noch heute der kostbare Bücherbestand der alten Bibliothek. Das 1877 errichtete Gebäude im Stil der Neorenaissance fügt sich harmonisch in das Ensemble der übrigen Gebäude der Maximilianstraße ein.

Unsere Schulgeschichte

Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Meilensteine unserer Schule.

1559

Herzog Albrecht V. beauftragt die Jesuiten mit der Einrichtung eines Gymnasiums
13.12.1559: Unterrichtsbeginn (noch in den Räumen des Klosters der Augustinereremiten, ab 1576 im eigenen Gebäude neben St. Michael)

1560

3. März: feierliche Eröffnung der Schule ältestes Gymnasium Münchens

1597 / 98

Einrichtung eines „Lyzeums“ (= theol. Hochschule) durch Herzog Wilhelm V.

1773

Auflösung des Jesuitenordens, Weiterführung des Gymnasiums durch den Staat

1799 bis 1826 und
1877 bis 1918

Pagenerziehungsanstalt des Hauses Wittelsbach

1849

Umbenennung des „Alten Gymnasiums“ in Wilhelmsgymnasium

1877

Umzug in das heutige Schulgebäude am Maxmonument (ältestes Schulgebäude Münchens)

1959

Wiedererrichtung des im Krieg zerstörten Aula-Traktes als Turnhallentrakt

2015-18

Generalsanierung des historischen Schulgebäudes

Ehemalige Lehrkräfte oder Schüler


Jakob Balde, Jakob Bidermann, Franz Xaver Gabelsberger, Friedrich Thiersch, Anton Diabelli, Max v. Pettenkofer, Johann Michael Sailer, Lorenz v. Westenrieder, Johann Andreas Schmeller, Carl Spitzweg, Franz v. Kobell, Lion Feuchtwanger, Ludwig Thoma, Ödön v. Horvath, Klaus Mann, Golo Mann, Thomas Goppel, Ludwig Spaenle, Odilo Lechner, Julian Nida-Rümelin, Jonas Kaufmann, Alicia v. Rittberg …

Hier gelangen Sie zur zentralen Seite über die Geschichte des Wilhelmsgymnasiums:

www.peterkefes.de

Erwin Stiglmaier: Kurzbiographie zu Carl Spitzweg

Kurzbiographie mit interessanten Originaldokumenten zu Carl Spitzweg von Erwin Stiglmaier