Architektur des Schulgebäudes
Im Vergleich mit den 450 Jahren Schulgeschichte nehmen sich die 125 Jahre, in denen sich das Wilhelmsgymnasium in dem eigenen Gebäude an der Ecke Maximilianstraße und der Thierschstraße befindet, eher bescheiden aus. Die Kritik an den unzumutbaren Bedingungen der provisorischen Unterkünfte und die Anforderungen eines umfassenderen Bildungsbegriffs haben in der Mitte des 19. Jahrhunderts dazu geführt, dass endlich ein eigenes Schulgebäude für das Gymnasium gebaut werden konnte. Mit finanzieller Unterstützung König Ludwigs II. wurde nach den Plänen Carl von Leimbachs ein Gebäude errichtet, das innen den Kriterien „Ruhe, Raum, Luft, Licht“ genügte, nach außen den humanistischen Bildungsgedanken in bayerischer Ausprägung mit einer Neorenaissancefassade zu Stein werden ließ.
Wir stellen unser Schulhaus vor
Schüler stellen das Wilhelmsgymnasium vor.
Wir stellen unsere Giebelfiguren vor
Schüler stellen die Giebelfiguren vor.
Generalsanierung 2015 – 2018
Im Jahr 2015 begann die dreijährige Generalsanierung des historischen Schulgebäudes. In diesem Zusammenhang zog die gesamte Schulgemeinschaft in eine eigens hierfür errichtete Pavillonanlage an der Tivolistraße um, bevor sie zum ersten Schultag des Schuljahres 2018/19 wieder in ihre angestammten und erweiterten Räumlichkeiten an der Thierschstraße zurückkehren konnte.
Im Zuge dieser Sanierung konnten über 1000m2 Unterrichtsfläche hinzugewonnen werden (u.a. unterirdische Sporthalle, Aula, zweiter Kunstsaal), mit der Aufstellung der kompletten West-Giebelfiguren des Zeustempels von Olympia gelang es aber auch, ein weltweit einmaliges ästhetisch-künstlerisches Highlight zu setzen.
Dabei gelang es, einerseits die besondere Atmosphäre des Gebäudes zu bewahren und es andererseits für alle Anforderungen eines modernen Schulbetriebs (z.B. Digitalisierung, WLAN, modernste Ausstattung) fit zu machen.
Die feierliche Wiedereröffnung des Gebäudes fand am 16. Oktober 2018 in Anwesenheit von Herrn Staatsminister Bernd Sibler statt.
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