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Grundsätzlich ist jedes Kind, das den Übertritt ans Gymnasium geschafft hat, auch für ein humanistisches Gymnasium geeignet. So finden sich selbstverständlich auch Kinder, die mit einem Übertrittsschnitt von 2,0, 2,3 oder über den Probeunterricht an unsere Schule kommen, gut zurecht und machen ihr Abitur am Wilhelmsgymnasium.
Latein ab der 5. Klasse bedeutet ein deutlich entspannteres und altersgemäßes Lernen. Das mag auf den ersten Blick etwas überraschend erscheinen. Aber dadurch, dass beim Beginnen mit Latein die Grundlagen der Sprache (sog. Spracherwerb) in 4 Jahren erworben werden, während Schülerinnen und Schüler, die mit Englisch beginnen und Latein als 2. Fremdsprache lernen, das gleiche Pensum in 3 Jahren bewältigen müssen, ist ein „sanfter“ und von den Kindern gut bewältigbarer Einstieg ins Gymnasium gut möglich. Gleichzeitig werden durch das Lernen von Latein ab dem ersten Gymnasialjahr auch die Grundlagen für ein systematisches und kontinuierliches Arbeiten gelegt, das den Kindern gerade auch in allen anderen Fächern ein strukturierteres, besseres und nachhaltiges Lernen und Arbeiten für ihre gesamte Zeit am Gymnasium (und darüber hinaus) ermöglicht. Nachteile für die Englischkenntnisse der Kinder ergeben sich dabei nicht, sie sind – auch aufgrund des in der 5. Klasse erworbenen „Sprachgerüsts“ – in der Regel bereits noch in der Unterstufe auf dem gleichen Sprachniveau wie Kinder, die mit Englisch begonnen haben.
Für unsere Schule gelten, wie für alle anderen staatlichen Schulen auch, die für den Übertritt ans Gymnasium festgelegten Regelungen (Schnitt im Übertrittszeugnis bis 2,3 in M, D, HSU bzw. Probeunterricht). Ansonsten gibt es keine Einschränkungen wie Sprengelbegrenzungen o.ä.: jedes Kind, das ans Wilhelmsgymnasium kommen will, ist herzlich willkommen. Weitervermittlungen oder „Abweisungen“ z.B. wegen Überbelegung konnten bislang (und seit vielen Jahrzehnten) vermieden werden.
Keinesfalls. Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler, auch wenn sie zunächst niemanden an unserer Schule kennen, aufgrund unserer sehr familiären Schulatmosphäre (kleine Schule, kleine Klassen) und den sehr erfahrenen und empathischen Lehrkräften, in Windeseile neue Freundinnen und Freunde in ihren neuen Klassen finden. Zu diesem Prozess des raschen Zusammenwachsens trägt maßgeblich auch die Fahrt der 5. Klassen ins Schullandheim gleich zu Beginn des Schuljahres (Oktober) bei.
Nein, Latein als erste Fremdsprache muss bis zur Jahrgangsstufe 10 belegt werden und kann dann durch Italienisch als sog. Spätbeginnende Fremdsprache ersetzt werden. Wird diese Ersetzung nicht gewählt, kann Latein nach der Jahrgangsstufe 11 abgelegt werden. Griechisch als dritte Fremdsprache kann ebenfalls nach der Jahrgangsstufe 11 abgelegt werden. Man kann also, muss aber nicht in Latein und/oder Griechisch Abitur machen.
Nein, Schülerinnen und Schüler eines humanistischen Gymnasiums können in praktisch jeder Jahrgangsstufe an ein Gymnasium mit einer anderen Ausbildungsrichtung wechseln. Lediglich in der Jahrgangsstufe 10 und 11 müssten mit der aufnehmenden Schule Regelungen wegen der 3. bzw. der spät beginnenden Fremdsprache getroffen werden. Dies gilt aber im Prinzip für alle Wechsel der Ausbildungsrichtung auch an sprachlichen oder NTG-Schulen.
Grundsätzlich und traditionell ist der Stellenwert ebenso wie das Niveau der sog. MINT-Fächer am Wilhelmsgymnasium sehr hoch – und das nicht nur, weil mit Hans von Euler-Chelpin immerhin ein Nobelpreisträger im Fach Chemie an unserer Schule Abitur gemacht hat. Sie stehen selbstverständlich gleichberechtigt neben allen anderen Schulfächern. Dass das Niveau unserer Schülerinnen und Schüler zumindest genauso hoch ist wie an anderen Schulen, ist zum einen „systembedingt“: Denn ab der Jahrgangsstufe 12 gilt für Gymnasien aller Ausbildungsrichtungen der gleiche Lehrplan, d.h. alle Schülerinnen und Schüler schreiben die gleiche Abiturprüfung. Zum anderen bestätigen die Ergebnisse unserer Abiturientinnen und Abiturienten, die seit Jahrzehnten auch und gerade in den MINT-Fächern immer deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen, unseren Weg, durch gezielte individuelle Förderung sowie durch die Förderung besonderer Begabungen in diesem Bereich unsere Schülerinnen und Schüler „zukunftsfest“ zu machen. So verwundert es nicht, dass sich viele Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl für ein Berufsfeld aus dem Bereich Informatik, Biologie, Chemie, Physik, Ingenieurswesen o.ä. entscheiden.
Natürlich nicht. Für unsere Schule gelten, wie für alle anderen staatlichen Schulen auch, die für den Übertritt ans Gymnasium festgelegten Regelungen (Schnitt im Übertrittszeugnis bis 2,3 in M, D, HSU bzw. Probeunterricht). Ansonsten gibt es keine Einschränkungen, jedes Kind, das ans Wilhelmsgymnasium kommen will und die genannten Voraussetzungen erfüllt, ist herzlich willkommen.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Seit Jahrzehnten rangiert das Wilhelmsgymnasium Jahr für Jahr unter den Gymnasien in Bayern mit dem besten Abiturschnitt, wiederholt auch mit dem besten Notenschnitt. Dabei erreicht z.B. jedes Jahr mindestens die Hälfte, oft sogar bis zu zwei Dritteln unserer Abiturientinnen und Abiturienten einen individuellen Abiturschnitt zwischen 1,0 und 2,0.
Ja, die durchschnittliche Klassengröße (Jgst. 5-11) beträgt ca. 24 Schüler, keine Klasse hat mehr als 27 Schülerinnen und Schüler. Die aktuellen 5. Klassen (Schuljahr 2025/26) haben eine Klassengröße von 23,5 Schülerinnen und Schülern. Die Kurse in der Oberstufe haben eine Stärke von 10 bis 20 Schülerinnen und Schülern.
Das Wilhelmsgymnasium ist eine kleine Schule mit ca. 620 Schülerinnen und Schülern, dies ermöglicht eine sehr familiäre Schulatmosphäre, die sowohl im Verhältnis der Schülerinnen und Schüler untereinander (auch über die Jahrgangsstufen hinweg) als auch im Verhältnis zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften sowie zwischen Schule und Eltern deutlich zu spüren ist: Jeder kennt jeden, man vertraut sich und hilft sich gegenseitig. So ist unser Schulmotto WG = Wir Gemeinsam keine plakative Floskel, sondern wird auch im Alltag intensiv gelebt. Natürlich ist unsere Schule keine Insel der Seligen, auch bei uns gibt es, wie in jeder Familie auch, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten. Durch unsere familiäre Atmosphäre, den grundsätzlich respektvollen Umgang miteinander sowie den für alle Mitglieder der Schulfamilie geltenden Grundsatz: wir reden miteinander, nicht übereinander, der auch in unserem Schulkodex verankert ist, können wir aber Probleme schulischer oder persönlicher Art sowie Konflikte bereits in einem frühen Stadium erkennen, ansprechen und gemeinsam nachhaltig lösen – ganz im Sinne unserer humanistischen Grundausrichtung.
Nicht mehr als an anderen Schulen. Im Schnitt machen etwa 2/3 der Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen das Abitur am WG (variiert von Jahrgang zu Jahrgang). Von diesem Drittel erfolgen etwa die Hälfte der Abgänge aus nichtschulischen Gründen, v.a. wegen Wegzug (statistisches Mittel der letzten zehn Schuljahre). Sollten Schüler, Eltern oder Lehrkräfte einen Schulwechsel in Erwägung ziehen, versuchen wir stets im gemeinsamen Gespräch die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. Grundsätzlich steht für uns immer das Wohl des Schülers, der Schülerin im Vordergrund.


