Aktuelles
Althandy-Sammlung in Bayern:
bis 30.Juni 2012 Sammelstationen im Sekretariat und im Direktorat
Biologie
Natura est optima dux bene vivendi. - Die Natur ist die beste Führerin für ein gutes Leben.
Cicero, De Amicitia
Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Lebens, seiner Entwicklung, seinen vielfältigen Erscheinungsformen und seinem Potenzial trägt nicht nur zur Welterschließung bei, sondern prägt auch das Selbstverständnis des Menschen als Teil der Natur, der diese gleichzeitig für sich nutzbar zu machen und gestaltend in sie einzugreifen vermag. Aus der Einsicht in die Komplexität biologischer Zusammenhänge soll die Bereitschaft zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebendigen erwachsen. Der Biologieunterricht macht mit dem Weg empirischer Erkenntnisgewinnung ebenso vertraut wie mit fächerverbindendem, vernetztem Denken. Eine besondere Bedeutung kommt der Gesundheits- sowie der Familien- und Sexualerziehung zu (Siehe hierzu auch den Bericht zum Projekt "Neue Wege in der Familien- und Sexualerziehung" vom 5./ 6. Mai 2011).
Biologie wird an allen bayerischen Gymnasien in der 5. und 6. Jahrgangsstufe als Teil des Faches Natur und Technik unterrichtet (siehe dort), ab der 8. Jahrgangsstufe als eigenständiges Fach. Dabei kommen wichtige Inhalte aus den Bereichen Evolution, Genetik, Zellbiologie, Ökologie und Physiologie des menschlichen Körpers zur Sprache. Über die rein biologischen Sachverhalte hinaus führen die Kapitel „angewandte Biologie“, „Suchtprävention“ und „Familien- und Sexualerziehung“. In den Jahrgangsstufen 11 und 12 werden Inhalte aus den Teildisziplinen Stoffwechselphysiologie, Genetik, Neurobiologie, Ökologie, Evolutionsbiologie, Verhaltensbiologie und Bio- / Gentechnologie unterrichtet.